Über mich
Ich schreibe keine Geschichten, um zu gefallen.
Mich interessiert, was darunter liegt.
Was Menschen sagen, ist selten entscheidend.
Es ist das, was sie nicht sagen.
Die Reaktionen, die zu schnell kommen.
Oder die, die komplett ausbleiben.
Dort wird es interessant.
Meine Geschichten entstehen nicht im Offensichtlichen.
Sondern in den Spannungen dazwischen.
In Dynamiken, die sich langsam aufbauen und irgendwann kippen.
In Momenten, in denen Kontrolle wichtiger wird als Ehrlichkeit.
Oder Ehrlichkeit gefährlicher als alles andere.
Ich beobachte viel. Ruhig.
Genau genug, um zu erkennen, wo etwas nicht stimmt.
Und genau das schreibe ich.
Keine perfekten Figuren.
Keine einfachen Entscheidungen.
Keine klaren Grenzen zwischen richtig und falsch.
Mich interessiert, was dahinter liegt.
Warum jemand bleibt, obwohl er gehen sollte.
Warum jemand geht, obwohl er bleiben will.
Viele meiner Geschichten beginnen nicht mit einem Ereignis.
Sondern mit einer Verschiebung.
Etwas Kleines, das sich verändert – und plötzlich ist nichts mehr stabil.
Ich schreibe über Kontrolle.
Über Abhängigkeit.
Über Nähe, die nicht immer gut ist.
Und über Entscheidungen, die sich nicht mehr korrigieren lassen.
Nicht, weil sie schön sind.
Sondern weil sie real sind.
Meine Bücher sind nicht dafür gemacht, nebenbei gelesen zu werden.
Sie fordern Aufmerksamkeit.
Und manchmal auch Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
Wenn du klare Antworten suchst, wirst du sie hier nicht finden.
Wenn du bereit bist, genauer hinzusehen, bleib.
