Ramona Romeiko
Seele & Energie
Bücher für die Seele
Bewusstsein
Transformation
Selfcare-Workbook Resilienz
Inhaltsverzeichnis
Teil 1 – Einstieg & Motivation 6
Vorwort 6
Wissens-Teil 8
Ursprung und Geschichte 8
Psychologischer Hintergrund 10
Teil 2 – Selbsttest 16
Anleitung 16
Kategorie 1 – Gedankenmuster 16
Kategorie 2 – Gefühle 18
Kategorie 3 – Verhalten 20
Kategorie 4 – Körperreaktionen 22
Kategorie 5 – Glaubenssätze 24
Auswertung: 25
Gesamtpunkte – (30–150 Punkte) 26
2. Teilbereiche (pro Kategorie max. 60 Punkte): 27
Teil 3 – Lösungspfade 32
Modul 1 – Leichtes Muster 32
Modul 2 – mittleres Muster 35
Modul 3 – starkes Muster 37
Teil 4 – Workbook-Praxis 40
Teil 5 – Notiz- und Inspirationsseiten 51
Meine Erkenntnisse 51
Teil 6 - Abschluss – Dein Commitment 57
1. Rückblick & Stolz 57
2. Dein persönlicher Fahrplan 58
3. Motivation für deinen Weg 59
4. Dein Erfolgs-Commitment 59
Ursprung und Geschichte
Der Begriff Resilienz stammt ursprünglich aus der Physik und beschreibt die Fähigkeit eines Materials, sich nach Druck oder Verformung wieder in seine ursprüngliche Form zurückzubiegen. Erst später wurde dieser Begriff in die Psychologie übernommen – als Symbol für die seelische Widerstandskraft des Menschen.
In den 1950er- und 1960er-Jahren begannen Forscher:innen, sich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, warum manche Menschen Krisen besser überstehen als andere.
Eine der ersten bekannten Studien stammt von der Psychologin Emmy Werner, die auf der hawaiianischen Insel Kauai über 40 Jahre lang rund 700 Kinder beobachtete. Viele dieser Kinder wuchsen unter schwierigen Bedingungen auf – Armut, Konflikte, Suchtprobleme in der Familie. Doch etwa ein Drittel von ihnen entwickelte sich trotz allem zu gesunden, stabilen Erwachsenen.
Diese Kinder hatten eines gemeinsam:
• Sie verfügten über eine stabile Bezugsperson, der sie vertrauten.
• Sie hatten ein positives Selbstbild.
• Und sie entwickelten früh die Fähigkeit, Herausforderungen als Lernaufgaben zu sehen.
So wurde Resilienz zu einem der zentralen Themen der modernen Psychologie. Heute versteht man darunter nicht nur die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, sondern auch, aus ihnen gestärkt hervorzugehen.
In den 1990er-Jahren trug die Positive Psychologie entscheidend dazu bei, Resilienz als trainierbare Stärke zu etablieren. Forscher wie Martin Seligman und Mihály Csíkszentmihályi betonten, dass seelische Gesundheit nicht allein in der Abwesenheit von Problemen liegt, sondern in der bewussten Förderung von Stärken wie Optimismus, Selbstwirksamkeit und sozialer Verbundenheit.
Heute weiß man:
Resilienz ist kein angeborenes Talent, sondern ein dynamischer Prozess.
Sie entsteht aus der Verbindung zwischen inneren Ressourcen (z. B. Selbstvertrauen, Problemlösefähigkeit, emotionale Regulation) und äußeren Schutzfaktoren (z. B. stabile Beziehungen, soziale Unterstützung, Sinn im Leben).
Oder anders gesagt:
Resilienz ist die Kunst, innerlich flexibel zu bleiben, während das Leben sich verändert.
.....
Auszug
Teil 2 – Selbsttest
Anleitung
Lies dir jede Aussage in Ruhe durch und nimm dir Zeit, wirklich nachzuspüren, ob und wie sehr sie auf dich zutrifft. Bewerte anschließend auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 bedeutet, dass die Aussage gar nicht zu dir passt, und 5, dass sie sehr stark zutrifft. Sei dabei ganz ehrlich mit dir selbst – es gibt kein richtig oder falsch. Die Antworten dienen nicht dazu, dich zu bewerten, sondern dir Klarheit über deine eigenen Muster zu schenken.
Kategorie 1 – Gedankenmuster
Ich kann Probleme meist sachlich betrachten.
1 ☐ gar nicht zutreffend
2 ☐ eher selten zutreffend
3 ☐ teils/teils zutreffend
4 ☐ oft zutreffend
5 ☐ sehr stark zutreffend
Ich neige dazu, mich in Katastrophengedanken zu verlieren.
1 ☐ gar nicht zutreffend
2 ☐ eher selten zutreffend
3 ☐ teils/teils zutreffend
4 ☐ oft zutreffend
5 ☐ sehr stark zutreffend
....